Nett hier war gestern, jetzt wird's Herzig

Ich trete 2026 an, weil ich glaube: Baden-Württemberg kann mehr. Mehr Freiheit für Ideen, mehr Chancen für Menschen, mehr Vertrauen in Eigenverantwortung.
Meine Vorstellung von Politik ist optimistisch, faktenbasiert und marktwirtschaftlich. Sie setzt auf Anpacken statt Ankündigen – mit Lösungen, die im Alltag wirken und den Menschen wieder das Gefühl geben: Politik traut uns etwas zu.

Marktwirtschaftlicher Klimaschutz

Klimaschutz ist nur wirksam, wenn er ökonomisch durchgesetzt wird. Was nützen Zielzahlen, wenn sie in der Realität nicht erreicht werden? Der EU-Emissionshandel zeigt es längst: Die Emissionen im ETS sind seit 2005 um fast 50 % gesunken – nicht durch Appelle, sondern durch klare Preise und Grenzen.
Genau darum setze ich mich ein für eine ökologische Marktwirtschaft: CO₂ braucht einen Preis, Ressourcen müssen effizient genutzt, Innovationen belohnt werden. So schaffen wir Klimaschutz, der messbar wirkt und international anschlussfähig ist – und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen stärkt. Wo wenn nicht in Baden-Württemberg können wir zeigen: Klimaschutz und Wohlstand gehören zusammen.

Wirtschaftliche Freiheit & Gründergeist

Ein starker Standort braucht Freiheit für Ideen.
Baden-Württemberg lebt von Familienunternehmen, Start-ups und dem Mittelstand. Aber statt Innovation zu fördern, ersticken wir Gründergeist oft in Papierbergen und Genehmigungsschleifen. Wer heute ein Unternehmen aufbauen will, verbringt mehr Zeit mit Anträgen als mit Ideen.
Ich will, dass Baden-Württemberg wieder das wird, was es einmal war: das Land der Macherinnen und Macher. Dafür brauchen wir einfachere Gründungsverfahren, digitale Verwaltung und weniger Bürokratie. Wirtschaftliche Freiheit heißt für mich mehr Raum für die, die etwas wagen – weil sie unsere Jobs und unsere Zukunft schaffen.

Bildung, die Talente entfaltet

In einem Land voller Tüftler:innen darf Bildung nicht bedeuten: anpassen und durchhalten. Sie muss bedeuten: wachsen und gestalten. Noch immer hängt der Bildungserfolg in Baden-Württemberg zu stark von der Herkunft ab. Schulen sind überlastet, die digitale Ausstattung hinkt hinterher, berufliche Bildung wird unterschätzt.
Ich will eine Bildungspolitik, die Potenziale freisetzt: moderne Schulen mit guter Ausstattung, mehr Wertschätzung und Freiheit für Lehrer:innen, starke berufliche Bildung und eine digitale Infrastruktur, die Talente auf die Zukunft vorbereitet. Bildung ist nicht nur ein Kostenfaktor – sie ist die größte Investition in Freiheit und Aufstieg.


Digitalisierung für Alltag & Verwaltung

Digitalisierung ist für mich mehr als Glasfaser und Apps – sie ist eine Frage der Haltung: Trauen wir uns zu, Prozesse einfacher, schneller und bürgerfreundlicher zu machen?
Heute verbringen Menschen unzählige Stunden mit Formularen, während Unternehmen auf Genehmigungen warten und Schulen mit Technik von gestern arbeiten. Das ist kein Naturgesetz, das ist Politik.
Ich will, dass Baden-Württemberg zeigt, wie es anders geht: Bürgerämter, die so digital sind wie die Menschen selbst, Schulen mit moderner Ausstattung, Unternehmen, die ihre Ideen nicht in Aktenordnern verlieren. Digitalisierung bedeutet für mich: Freiheit zurückgeben – Freiheit von Bürokratie, Freiheit von Wartezeiten, Freiheit für das, was zählt.


Innere Sicherheit modern denken

Freiheit braucht Sicherheit. Wer Polizist:in oder Rettungskraft ist, darf nicht mit Faxgeräten und fehlendem Personal kämpfen. Gerade in Zeiten, in denen Extremismus und Unsicherheit zunehmen, brauchen wir starke, moderne Behörden.
Ich setze mich dafür ein, dass Polizei, Justiz und Rettungskräfte digital ausgestattet, personell gestärkt und strukturell modernisiert werden. Sicherheit ist nicht konservativ, sie ist freiheitlich – weil sie der Rahmen ist, in dem wir unser Leben selbstbestimmt gestalten können.

Eine inklusive Gesellschaft

Liberal sein heißt für mich: zutrauen statt ausgrenzen. Jeder Mensch verdient die Chance, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten – egal mit welchen Startbedingungen.
Eine inklusive Gesellschaft bedeutet, dass wir Barrieren abbauen, echte Teilhabe ermöglichen und Vielfalt nicht als Herausforderung, sondern als Stärke sehen.
Ich will ein Baden-Württemberg, in dem Menschen mit Handicap, mit Migrationsgeschichte oder aus schwierigen Verhältnissen nicht nur „geduldet“ werden, sondern Teil der Erfolgsgeschichte sind. Denn eine Gesellschaft ist nur so frei, wie sie die Freiheit ihrer Schwächsten schützt.